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Das Leben genießen – ohne Pflanzen?



EbereschePflanzen begleiten uns auf Schritt und Tritt. Wir bemerken es manchmal kaum. Sie spenden uns Energie für jeden Tag, im Sommer wie im Winter. Pflanzen sind wahre (Über-)Lebenskünstler. Ein paar Krümel Erde, ein wenig Wasser und ein paar Sonnenstrahlen reichen aus, damit aus einem winzigen Samenkorn eine Pflanze werden kann. Wie ein Wunder platzt die Samenschale auf, bohrt sich ein winziges Wurzelhaar in die Erde, um sich dort festzuhalten und den sich entfaltenden Keim- und Laubblättern Halt zu geben und sie mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Manche Pflanzen werden so alt, dass sie schon viele Menschengenerationen überlebt haben. Manche begnügen sich damit, in einigen Wochen die Entwicklung vom Samenkorn zum neuen Samenkorn zu durchlaufen, um dann ab zu sterben. Unsere Erde beherbergt eine unzählige Menge an Pflanzenarten. Wir kennen nur einen vergleichsweise geringen Teil davon etwas genauer. Menschen, die das Glück haben, einen Garten zu besitzen (auch wenn es „nur“ ein Balkongarten ist), erleben Jahr um Jahr, Monat um Monat, Woche um Woche und Tag um Tag, wie Pflanzen das Leben bunt und vielfältig machen. Dieses Glück zu teilen, lade ich Sie ein, einige Pflanzenarten mehr in unseren Alltag einzubeziehen und mit ihnen das Leben ein wenig interessanter werden zu lassen. Ihre Simone Buss

Simone Buss bei der PastinakenernteDas Haupttätigkeitsfeld meiner Arbeit als Gartenbauberaterin liegt in der Unterstützung bei der Planung privater und öffentlicher Gärten, vor allem im Hinblick auf naturnahe und möglichst nachhaltige Gestaltung.

Meine Projekte zielen neben dem privaten Bereich auf öffentliche bzw. teilweise öffentliche Anlagen wie Kinder-, Schul- und Seniorengärten, Anlagen von betrieblichen Einrichtungen wie Apotheken, pflanzenverarbeitenden Betrieben usw.

Das bedeutet, dass ich vorwiegend solche Gartenbereiche plane, die heimische Pflanzenarten in die Gestaltung mit einbeziehen, damit sich der Wert der Anlage nicht auf das bloße Aussehen des Gartens beschränkt, sondern die ökologische Vielfalt eine Funktionalität der Anlage erlaubt.

Meine Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Heil- und Gewürzpflanzen, alter Gemüsearten und -sorten, der Anlage von Trockenmauern, Kräuterspiralen, Rasenbänken, Kompostplätzen und der Nützlingsförderung verzahne ich in verschiedenen Projekten, so dass vor allem auch Bildungseinrichtungen die Gartenbereiche sekundär auf vielfältige Art und Weise nutzen können.

Neben der Planung sehe ich mein derzeitiges Tätigkeitsfeld in einer gezielten Beratung im Hinblick auf eine möglichst große ökologische Artenvielfalt, um dem aktuell zu verzeichnenden Artenschwund (Insekten, Vögel) zu begegnen.

Dabei soll neben der Gartenanlage Augenmerk auf die Auswahl ökologisch vertretbarer Materialien (gentechnikfreie Pflanzen- sowie vorwiegend natürliche Baumaterialien) gelenkt werden, die einerseits möglichst aus regionaler Herkunft stammen und während oder nach der Nutzung möglichst geringe Umweltbelastungen in den natürlichen Kreislauf einbringen.

Seminare, Kurse und Vorträge sollen den Informationsbedarf zu bestimmten Themen abdecken. Gartenbauliche Schwerpunkte werden ergänzt durch die Vielseitigkeit der Pflanzenverarbeitung in Küche, Haushalt und Kosmetik. Hier möchte ich mich neben Gartenbesitzern an die heranwachsende Generation wenden, die die Gärten von morgen anlegt und schon so früh wie möglich mit der Ökodiversität im Pflanzen- und Tierreich vertraut gemacht werden soll.

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profil.txt · Zuletzt geändert: 2018/02/28 09:57 von simone
 
 
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