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Inhaltsverzeichnis

Pflanzen der Bibel

Quellen zu Pflanzen der Bibel und den dazugehörenden Zitaten aus der Bibel gibt es zahlreich. Für unseren Bibelgarten bekamen wir Materialsammlungen von Frau Ursula Winkelmann (†) aus Kölleda und von Frau Gertraud Aepfler (†) aus Apolda. Des weiteren findet man eine Reihe literarischer Veröffentlichungen (z.B. von Dr. David Darom: Die schönsten Pflanzen der Bibel oder Anette Lukesch: Pflanzenwelt und Christentum) im Buchhandel oder in Bibliotheken vor.

Um die in unserem Bibelgarten beheimateten Pflanzen übersichtlich darzustellen, sind sie in Gruppen zusammengefasst:

  1. Bäume und Sträucher
  2. Getreide, Feldfrüchte und Gewürze
  3. Blumen und andere Gewächse

Bäume und Sträucher

Apfel (Malus sylvestris):
  • 4000 v.Chr. von Iran oder Armenien nach Israel oder Ägypten gelangt. In Europa bis in die Jungsteinzeit nachzuverfolgen.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 2,3
    • Joel 1,12
Feige (Ficus carica):
  • In der Paradiesgeschichte als Rohstofflieferant für Kleidungsstücke erwähnt. Ebenso als Nahrungsmittel und Heilmittel.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Mose 3,7
    • Samuel 25, 18
    • 2. Könige 20,7
    • Micha 4,4
    • Lukas 13, 6-9
    • Matthäus 24,32
Wein (Vitis vinifera):
  • Eine der ältesten Kulturpflanzen (nach 1. Mose 9, 20) von Noah direkt nach der Sintflut gepflanzt
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Mose 14, 18
    • 4. Mose 13,24
    • Amos 9, 13
    • Matthäus 26,28
    • Johannes 15, 1-2

“ Ich bin der Weinstock; und mein Vater ist der Weingärtner. Jeder Schoss an mir, der nicht Frucht trägt, das nimmt er weg, und jedes, das Frucht trägt, das reinigt er, damit es mehr Frucht trage…“

Granatapfel (Punica granatum):
  • Ein farbenprächtiger Baum aus dem ehemaligen Punien (heute Tunesien); korallenrote Blüten und schmackhafte Früchte, die einzeln in einer Sammelfrucht enthalten sind.
  • keinerlei Verwandtschaft zum Apfel.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Mose 14, 18
    • 4. Mose 13,24
Ölbaum, Olive (Olea europaea):
  • Verbreitete Kultur in Israel. Oliven wurden schon vor über 3000 Jahren v. Chr. angebaut. Die ölliefernden Gewächse wurden als wichtige Nahrungsmittel, als Kosmetika und als Lampenöl verwendet.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Mose 8,11

„Die Taube kam zu Noah um die Abendzeit und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug es in ihrem Schnabel.“

Rizinus (Ricinus communis:
  • Die verholzende Staude ist als Heilpflanze und Öllieferant bekannt. Sie kann bis zu 4 Metern Höhe erreichen und hat glänzende tief gezahnte Blätter sowie einen dekorativen rispenförmigen Blütenstand. Die Samen rufen Vergiftungserscheinungen hervor.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jona 4,6-7
Lorbeerbaum (Laurus nobilis):
  • In der Bibel schätzt man den Lorbeer als Symbol des Lebens. Trotz widriger Bedingungen grünt und wächst die Pflanze und ist wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge.
  • Als Gewürz benutzt man Blätter und Früchte, die schonend zu trocknen sind.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jesaja 44, 14
Buchsbaum (Buxus sempervirens):
  • Dieser langsamwachsende Strauch wächst an den Nordhängen des Libanon.
  • Obwohl feuchtigkeitsliebend, verträgt der Buchsbaum sommerliche Trockenperioden erstaunlich gut. Die Pflanzen können mehrere hundert Jahre alt werden. Sie sind in allen Teilen giftig.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jesaja 41/19

„Mitten in der Wüste lasse ich schattenspendende Bäume aufwachsen: Zedern, Akazien, Myrten und Kiefern, Wacholder, Buchen und Buchsbaum.“

Mandelbaum (Prunus amygdalus):
  • Seit 4000 Jahren wird der Mandelbaum durch den Menschen kultiviert. Wir unterscheiden zwischen der süßen und der bitteren Mandel, die das für uns Menschen giftige Amygdalin enthält. Ein blühender Mandelbaum kündigt schon zeitig im Jahr den Frühling an.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Numeri 17, 23

„Da war der Stab Arons … grün geworden: er trieb Zweige, blühte und trug Mandeln.“

Maulbeerbaum (Morus nigra, Morus alba):
  • Eng verwandt mit den Feigen, sind Maulbeerbäume einhäusig und tragen männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze. Ihre Höhe kann ausgewachsen 15 bis 20 Meter betragen. Die Früchte der Maulbeere sind süß und essbar; sie sind brombeerähnlich geformt.
  • Die Blätter des Maulbeerbaumes dienen der Seidenraupenzucht.
  • Unreife Früchte, die Rinde und Blätter sind pharmazeutisch nutzbar: harntreibend, schleimlösend, blutdrucksenkend, nervenberuhigend, blutzuckersenkend.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Lukas 17, 6
    • 2 Samuel 5, 23

Getreide, Feldfrüchte und Gewürze

Gerste (Hordeum vulgare):
Dinkel (Triticum durum):
Weizen (Triticum aestivum):
Hirse (Sorghum bicolor):
  • Schon im Altertum war der Anbau dieser Getreidearten für die Grundversorgung sehr wichtig. Funde von Getreidekörnern in Jericho gehen auf die jüngere Steinzeit (8350 - 7350 v. Chr.) zurück.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Johannes 12, 24

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“

Puffbohne (Vicia faba):
  • Seit altersher Nahrung der Menschen, eiweißreich, gehörten neben dem Getreide zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen. In der Landwirtschaft sind sie wichtige Bodenverbesserer.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 2. Samuel 17, 27
Linse (Lens culinaris):
  • Linsen wurden seit etwa 7000 Jahren im Vorderen Orient angebaut. Genau wie die Bohnen und Getreide gehörten sie zu den Grundnahrungsmitteln der Bevölkerung. Man kochte Suppen, Breie und verwendete sie auch zum Brotbacken.
  • In der Bibel verkauft Esau seinem Bruder Jakob sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Genesis 25, 34
Kichererbse (Cicer arietum):
  • Überlieferungen zufolge ist die Kichererbse bereits 5000 v.Chr. in der Türkei kultiviert worden. Bibelübersetzungen sind oft nicht ganz eindeutig, doch mit dem „gemischten Futter“ sind nach anderen Übersetzern Kichererbsen gemeint.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jessaja 30, 24

„Und die Ochsen und Esel, die den Acker bauen, werden gemischtes, salziges Futter fressen, das mit Schaufel und Gabel geworfelt ist.“

Flachs (Linum usitatissimum, Linum perenne):
  • Wichtige einjährige Öl- und Faserpflanze mit schönen blauen Blüten
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 31, 13

„Sie sorgt für Wolle und Flachs und schafft mit emsigen Händen.“

Lauch (Allium porrum), Zwiebel (Allium cepa), Knoblauch (Allium sativa):
  • In Ägypten seit 3200 v. Chr. bekannt. Dies beweisen Grabbeigaben und Inschriften.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 4. Mose 11, 5-6

„Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und auch an die Kürbisse, die Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch…„
(Das Volk Israel verliert den Mut auf dem Weg in die Freiheit)

Beifuß (Artemisia sp.):
  • Wir haben den römischen bzw. italienischen Beifuß ausgewählt, da sein Aroma harziger, voller ist als das seiner mitteleuropäischen Verwandten.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jeremia 23, 15
Koriander (Coriandrum sativum):
  • Verwendung zum Würzen von Wein, Suppen uns Süßspeisen. Blätter als Salat. Die Samenkörner dienten zur Beschreibung des Mannas.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 2. Mose 16, 31
Schwarzer Senf (Brassica nigra):
  • War zur damaligen Zeit einer der kleinsten kultivierten Samen und zunächst ausschließlich zu medizinischen Zwecken verwendet, später dann als Speiseöl und als Gewürz.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Matthäus 13, 31
    • Matthäus 17, 20

„Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich weg von hier dorthin! So wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.“

Petersilie (Petroselinum crispum):
  • Zählt nicht direkt zu den bitteren Kräutern; wird in Salzwasser getaucht und symbolisiert die Tränen der Knechtschaft.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 2. Mose 12,8
Lattich (Lactuca sativa):
Wegwarte (Cichorium intybus):
Gänsedistel (Sonchus oleraceus):
Meerrettich (Armoracia rusticana):
  • Bittere Kräuter sollen den Sklavendienst in Ägypten verdeutlichen.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 2. Mose 12,8

“ Und sollen das Fleisch essen in derselben Nacht, am Feuer gebraten, und ungesäuertes Brot dazu, und sollen es mit bitteren Kräutern essen.“

Ölrauke (Eruca sativa):
  • Von dieser einjährigen Pflanze werden die Blätter als Salat gegessen. Die Samen sind ölhaltig und haben einen pfeffrigen Geschmack. Schon zu biblischen Zeiten sammelten die Beduinen und die Bewohner des Jordantales Rauke zur Verwendung in der Küche. Seit einiger Zeit hielt die Rauke auch Einzug in die kulinarische Welt Mitteleuropas.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 2. Könige 4,39
Kreuzkümmel (Cuminum cyminum):
  • Auch als Mutterkümmel bezeichnet und in der orientalischen Küche verbreitet. Kreuzkümmel hat eine starke Würzkraft und wird in Currys verwendet.
  • Er benötigt eine lange Wachstumsperiode.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Matthäus 23, 23
    • Lukas 11, 43
Schwarzkümmel (Nigella sativa):
  • Gewürz, das in Russland, der Türkei und Indien verbreitet ist; schmeckt mild nussig und wird gern Linsengerichten beigegeben, auch als Brotgewürz zu verwenden.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jesaja 28, 27

„Denn nicht mit dem Dreschschlitten drischt man den Dill, und das Wagenrad führt man nicht über den Kümmel.“

Aloe (Aloe vera):
  • Wasserspeichernse Heilpflanze, Blätter sind grundständig als Rosette angeordnet. Der traubige Blütenstand kann eine Höhe bis zu einem Meter erreichen. Pflanze wurde zur Wundheilung eingesetzt.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Johannes 19, 39-40

“ Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinerne Tücher mit den Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben.“

Rosmarin (Rosmarinum officinalis):
  • Eine Legende weiß zu berichten, dass Maria auf der Flucht nach Ägypten ihren Mantel über einen Rosmarinstrauch breitete. Seitdem färbten sich die Blüten zu ihrem charakteristischem Blau.
Minze (Mentha piperita):
Dill (Anethum graveolens):
Kümmel (Carum carvi):
Weinraute (Ruta graveolens):
  • Würzkräuter waren in biblischen Zeiten so wertvoll, dass sie als Zahlungsmittel dienten.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Matthäus 23,23
    • Lukas 11,42
Weinraute (Ruta graveolens):
  • Diese Heilpflanze ist auf den steinigen Hängen und in Dickichten Palästinas wild verbreitet, doch schon in biblischen Zeiten wurde sie von den Hebräern kultiviert. Neben der Verwendung in der Küche wurde Sie gegen Insektenstiche und Schlangenbisse eingesetzt.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Lukas 11,42
Lavendel (Lavandula angustifolia):
  • Die Assyrer und Sumerer verwendeten Duftpflanzen neben dem Würzen der Speisen häufig für Kosmetika und Duftstoffe. In Liedern und Gedichten wurden die feinen Wohlgerüche überaus gepriesen. Bei rituellen Kulthandlungen wurden diese Pflanzen zu Balsamen verarbeitet und zu Salbungen benutzt.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 1, 12
    • Markus 14, 3
    • Johannes 12, 3
Ysop (Syrischer Ysop, Origanum syriacum):
  • Bei den Arabern beliebtes Gewürz; in Israel zu kultischen Reinigungshandlungen benutzt.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 3. Mose 14,4-7
    • 2. Mose 12, 22
    • Psalm 51.9 / Hebr. 9.19
    • Johannes 19, 29
Mädesüß (Filipendula ulmaria):
  • Wurde als Aromakraut in Kirchen- und in Hochzeitskränzen verwendet. Es galt als das „vollkommenste Streukraut“, da die Blätter die Sinne erfreuen und keine Kopfschmerzen verursachen.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Matthäus 6, 28-30
Safran (Crocus sativus):
Narde (Nardostachys jatamansi):
Myrrhe (Cistus incanus):
Gewürzrohr (Cymbopogon citratus):
Zimt (Cinnamomum zeylanicum, Kassia cinnamomum):
Aloe( Aloe vera):
  • Safran, die im Herbst blühende Krokusart war seit über 3000 Jahren eine geschätzte Kulturpflanze. Als Gewürz und als Färbemittel für Speisen und Textilien, aber auch als Substanz für Salben spielte der Safran früher eine große Rolle.
  • Die Zistrose ist ein Halbstrauch aus der Familie der Malvengewächse; mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen und ihrer antioxidativen Wirkung kann sie vielseitig verwendet werden: als Tee und Gurgelmittel, für Bäder und Waschungen, für Salben und Balsame u.v.a.m.
  • Zitronengras ist wohl eine landläufigere Bezeichnung für das Gewürzrohr und in der asiatischen Küche nicht zu ersetzen, aber auch als Tee- und Duftpflanze wird sie geschätzt;
  • Im Hohelied der Bibel werden die wertvollsten Duftstoffe ausführlich beschrieben:

“ Ein verschlossener Garten (bist du), meine Schwester, Braut,
ein verschlossener Garten, ein versiegelter Quell!
Deine Kanäle (sind) ein Park von Granatbäumen mit köstlichen Früchten,
von Hennasträuchern und Nardenkräutern, von Narde und Kurkuma,
Ingwergras und Zimt, zusammen mit allen Weihrauchsträuchern,
von Myrrhe und Adlerholz samt allen besten Balsambäumchen;…“

  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 4,14
Wermut (Artemisia absinthum):
  • Wegen seines bitteren Geschmacks in der Bibel als Bild des Elends im Exil. Für Unheil, Unrecht und bittere Konsequenzen verwendet.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Klagelieder 3, 15
    • Amos 5, 7
    • Jeremia 9, 14

„Darum spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will dies Volk mit Wermut speisen und mit Galle tränken.“

Blumen und andere Gewächse

Weiße Lilie (Lilium candidum):
  • Mit den Lilien in der Bibel meinte man nicht unbedingt die Pflanzen der Gattung Lilium, sondern eher die schönsten der Wiesenblumen. Die Lilie verwendete man in biblischen Zeiten zur Herstellung von Balsamen. Sie war ein Zeichen der Schönheit und der Reinheit.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Matthäus 6, 28-29
    • Hohelied 2, 1-2
Tulpe Tulipa montana:
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 2,1

„Ich bin eine Blume auf den Wiesen des Scharon,…“

Färberdistel (Carthamus tinctorius):
  • Mehr als zwanzig dornige Pflanzennamen sind in der Bibel erwähnt. Eine genaue Zuordnung isr wegen der verschiedenartigen und oft nicht eindeutig zuzuordnenden Pflanzennamen in den Übersetzungen nicht möglich.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 4.14
Mannstreu (Eryngium planum):
  • Diese Pflanzengattung der Doldenblütler ist stark bewehrt durch spitze Blätter und kommt auf mageren, gut besonnten Flächen vor
  • Die als Blaue Edeldistel bekannte Pflanze wird gern als Trockenblume genutzt
  • Sie gehört zu den Bitterpflanzen des Passamahls.
  • Nur ganz junge Blätter sind essbar.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 2. Mose 12,8
Hundskamille (Anthemis tinctoria):
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Petrus, 1.24-25
Klatschmohn (Papaver rhoeas):
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jesaja 40, 6-8
Kronenwindröschen (Anemone coronaria):
  • Große Flecken Erde kann die Kronenanemone im Frühjahr mit einem Schleier aus roten, blauen und weißen Blüten bedecken. Mit dem griechischen Wort „krinon“ sind allgemein die Blumen des Feldes gemeint, in der deutschen Übersetzung der Bibel wird oft die Lilie genannt.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jesaja 40/6
    • Matthäus 6, 28-30

„Was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht … Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.“

Kronenmargarite (Chrysanthemum coronarium):
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Jesaja 40, 6

„Alles Sterbliche ist wie das Grass und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld.“

Diptam (Dictamnus albus):
  • In seinen noch unreifen Fruchtständen ist ein nach Zitrone oder Zimt duftendes ätherisches Öl enthalten. Ist es im Hochsommer schwül, kann es passieren, dass sich die Öle entzünden und die Pflanze in Flammen steht - deshalb auch der landläufige Name: Brennender Busch
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Markus 16, 1
Kamille (Chamomaemelum nobilis):
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Petrus 1, 24-25
Rose (Rosa):
  • Erste Erwähnung in nachbiblischer Zeit. Die Rose war schon damals eine beliebte Zierpflanze und diente zur Herstellung von Duftstoffen. In christlicher Tradition stand die rote rose für Martyrium. Die weiße rose für jungfräuliche Reinheit. Die Rose war ein beliebtes Motiv im Spätmittelalter. Dornen sind erst nach dem Sündenfall erschienen.
  • Vorkommen in der Bibel:
    • Hohelied 2, 1
Schilf (Phragmites australis), Rohrkolben (Typha sp.):
  • Vorkommen in der Bibel:
    • 1. Könige, 14,15

„Der Herr wird Israel schlagen, dass es schwankt wie Rohr im Wasser.“

  • Matthäus, 27,29
  • Exodus 2,3
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bibelgarten/pflanzen.txt · Zuletzt geändert: 2018/02/28 10:46 von simone
 
 
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